Neues in Kürze von der Stadtverwaltung

Neues in Kürze von der Stadtverwaltung

Stadtgeschichte im Fokus  – Kulturausschuss beschließt umfangreiches Geschichtsprojekt

Im Jahr 2024 jährt sich die saarländische Gebiets- und Verwaltungsreform zum 50. Mal: Seit 1974 hat St. Ingbert den Status einer Mittelstadt mit den hinzugekommenen Stadtteilen Rohrbach, Hassel, Oberwürzbach und Rentrisch. Und im Jahr 2029 feiern die St. Ingberter ihr 200-jähriges Stadtjubiläum. Jubiläen, die dazu herausfordern, die Geschichte der Stadt und ihrer Bürger noch einmal zu beleuchten, zu erforschen und das facettenreiche Werden in vielfältiger Weise darzustellen. In seiner Sitzung Mitte September hat der Kulturausschuss des Stadtrates dem von Oberbürgermeister Professor Dr. Ulli Meyer initiierten Projekt zugestimmt. Über die kommenden Jahre dürfen sich die St. Ingberter auf ein vielfältiges Programm rund um die Geschichte ihrer Stadt freuen. Federführend für das spannende Projekt ist das Stadtarchiv St. Ingbert, das in den nächsten Wochen und Monaten detailliert Informationen zu geplanten Ausstellungen, Diskussionsforen und Bürgerengagement veröffentlichen wird.

29 digitale Schulbotschafter ernannt

Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer ernannte letzte Woche 29 digitale Schulbotschafter. Die Schulbotschafter sind ein Baustein des neu gegründeten IT-Bündnisses in St. Ingbert. IT-affine Eltern unterstützen als Mentoren in den Grundschulen das Lehrpersonal, die Schüler und die Elternschaft in Fragen der Digitalisierung. Die Eltern, die überwiegend in der IT-Branche arbeiten, sind aber auch Multiplikatoren, Coaches und Ansprechpartner vor Ort in den Schulen. Die Idee der Schulbotschafter lehnt sich an das Young Thinker-Programm der lokal ansässigen SAP an, welche ihren Mitarbeitern den Freiraum gibt sich an lokalen Bildungseinrichtungen für IT-Projekte zu engagieren. Durch das IT-Bündnis soll die Medienkompetenz von Schülern, Lehrern und Eltern gestärkt werden und der Ausbau der Digitalisierung an den Grundschulen vorangetrieben werden.

St. Ingbert übergibt 100 Doppelbetten an Chios als Zeichen der Solidarität und beschließt gemeinsamen „Strategie-Aktions-Plan“

Im Rahmen einer Solidaritätsaktion übergab eine Delegation der Stadt St. Ingbert der Gemeinde Chios 100 Doppelbetten, um den lokalen Zivil- und Katastrophenschutz zu stärken. Diese freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Insel Chios (Nord-Ägäis) und der saarländischen Stadt St. Ingbert ist durch das DGV-Netzwerk entstanden und besteht seit 2017. Seitdem erfolgten gegenseitige Delegationsbesuche und ein kontinuierlicher Wissensaustausch im Bereich Abfallwirtschaft, Straßenbau und Tourismusentwicklung. Ein Zeichen dieser guten Zusammenarbeit ist nun die Übergabe der 100 Doppelbetten durch St. Ingbert an Chios, deren Transport von der DGV unterstützt wurde. Bei dieser Gelegenheit haben beide Gemeinden in einem Arbeitstreffen einen gemeinsamen „Strategie-Aktions-Plan“ erarbeitet, um in den kommenden drei Jahren weitere Projekte zielgerichtet umzusetzen.

Weiterhin Pächter für Ratskeller gesucht 

Im Juni und Juli 2020 war die Gastronomie Ratskeller in der Stadthalle St. Ingbert öffentlich ausgeschrieben. Bis Ende August ging keine Bewerbung bei der Stadtverwaltung ein. Auch Interessenten meldeten sich nicht. Eine Erklärung ist die derzeitige Corona-Situation. Die Stadtverwaltung sucht weiterhin Interessenten, die den Ratskeller bewirtschaften möchten. Interessenten können sich bei der Gebäude- und Liegenschaftsverwaltung der Stadt St. Ingbert melden.

Das Bild oben zeigt die Insel Chios, mit der St. Ingbert eine Kooperation hat. Jetzt half St. Ingbert mit 100 Betten aus. Das Bild wurde uns von der Stadtverwaltung zur Verfügung gestellt.