„Kommunikation. Von der Depesche bis zum Tweet“

„Kommunikation. Von der Depesche bis zum Tweet“

Viel Besuch beim Tag der Offenen Tür im St. Ingberter Archiv

Ein kleines Jubiläum wurde vom Stadtarchiv St. Ingbert gebührend begangen: Zum zehnten Mal hat der VdA – Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e.V. – die Archive in Deutschland dazu aufgerufen, ihre Pforten und Magazine für die Öffentlichkeit zu öffnen.

Eine zentrale Aufgabe der Archive ist es, die Vergangenheit anhand des Archivguts zu erforschen und die Gegenwart für künftige Generationen zu dokumentieren. Was sich mit den Jahren alles im Stadtarchiv angesammelt hat und dort für die Nachwelt erhalten wird, konnten erstaunlich viele Besucher an zwei Tagen erfahren und bestaunen. Das Stadtarchiv lud zum Lernen, Stöbern und Entdecken ein. Archivführungen durch die verzweigten Archivräume mit ihren rund 3.500 m Rollregalanlagen, eine Präsentation des Zeitungsarchivs mit Zeitungen ab 1867 und ein Bücherflohmarkt organisierten die Mitarbeiter. Ahnen- und Familienforscher haben gerne die Möglichkeit genutzt, Fragen zu stellen. Beeindruckend auch die Nachlässe bekannter Musiker, Dichter und Unternehmer früherer Zeiten. Passend zum bundesweiten Veranstaltungsthema „Kommunikation. Von der Depesche bis zum Tweet“ wurde auch eine kleine Ausstellung mit Exponaten aus den Beständen des Stadtarchivs und einiger Leihgaben erstellt. Das Motto verdeutlicht bereits, dass sich kaum etwas in der jüngeren Vergangenheit so radikal gewandelt hat wie die Art der Kommunikation. Waren vor 200 Jahren noch ausgedehnte Briefwechsel ein wichtiges Kommunikationsmittel, empfangen wir in der heutigen Zeit täglich eine Vielzahl elektronischer Kurznachrichten, Mails und Videobotschaften.